Aktuelles zur Corona-Krise für Unternehmen

Informationen von Singen aktiv und der Wirtschaftsförderung Singen

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) hat sich weltweit stark ausgebreitet und stellt auch die heimische Wirtschaft vor große Herausforderungen. Das wirft viele Fragen für Unternehmen sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf.

Die Stadt Singen informiert laufend zur aktuellen Coronavirus-Situation in der Stadt:
www.singen.de/informieren/aktuelles/corona

 Das Landratsamt informiert laufend zur aktuellen Corona-Situation im Landkreis Konstanz:
www.lrakn.de/service-und-verwaltung/aemter/gesundheit+und+versorgung/coronavirus

 
Das Robert-Koch-Institut (RKI) bietet grundsätzliche Informationen zum Coronavirus sowie Hinweise zur Diagnostik und Infektionsschutzmaßnahmen:

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

 
Das Land Baden-Württemberg hat die Änderung der Corona-Verordnung ab Donnerstag, 16. September 2021 veröffentlicht.
Sie gilt befristet bis Donnerstag, 14. Oktober 2021.

Konsolidierte Fassung der aktuellen CoronaVO des Landes Baden-Württemberg.

Im Mittelpunkt der neuen Verordnung steht ein dreistufiges Warnsystem, dass nicht mehr wie bisher auf die Inzidenzwerte pro 100.000 EW eines Landkreises aufbaut, sondern auf die Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl Covid-Patienten im Krankenhaus) und / oder Auslastung der Intensivbetten im Land Baden-Württemberg. Es wird unterschieden in Basisstufe, Warnstufe und Alarmstufe.
Einzelheiten dazu finden Sie hier.

Seit dem 25. Januar gilt eine erweiterte Maskenpflicht. Hierzu hat das Land Baden-Württemberg einige Übersichten erstellt:

Erweiterte Maskenpflicht

Medizinische Gesichtsmaske OP-Maske

Atemschutzmaske FFP2 oder KN95 

Weitere wichtige Informationen für Betriebe

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg informiert ausführlich über die zur Verfügung stehenden Unterstützungsprogramme für Unternehmen, aber auch für Beschäftigte, im Zusammenhang mit dem Coronavirus:
wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus

In der folgenden Broschüre finden Sie das Förderangebot des Landes auf einen Blick. Diese Broschüre wird laufend ergänzt und aktualisiert. Hier finden Sie den Link zur aktuellen Broschüre des Wirtschaftsministeriums.

Herr Andreas Jung MdB hat uns folgende Informationen übersendet:

Wesentliche Hotlines und Auskunftstellen zu den verschiedenen Themen

Übersicht der Unterstützungsleistungen für unsere Gesamtwirtschaft

Frau Dorothea Wehinger MdL hat uns das folgende Merkblatt des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg zukommen lassen.

Merkblatt für Unternehmen zu den Auswirkungen des Coronavirus
 

Die Bundesminister für Finanzen Olaf Scholz und Wirtschaft, Peter Altmaier, haben zwischenzeitlich erste Details zu den geplanten Hilfen für die Wirtschaft bekannt gegeben.

Es soll für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, (Solo-) Selbstständige, Vereine und Einrichtungen eine außerordentliche Wirtschaftshilfe geben. Der Erstattungsbetrag beträgt 75 % des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats (Fixkosten November 2019) für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter. Für Unternehmen über 50 Mitarbeiter ist eine Erstattung bis zur beihilferechtlichen Grenze geplant.

Die außerordentlichen Wirtschaftshilfen sollen analog zu den aktuellen Überbrückungshilfen über das digitale Portal von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Anwälten für die betroffenen Unternehmen beantragt werden können.

Die Abstimmung zwischen dem Bundesfinanzministerium und dem Bundeswirtschaftsministerium sind abgeschlossen und werden aktuell in Förderrichtlinien überführt und mit den Ländern sowie der EU-Kommission abgestimmt. Mit einer Antragsstellung ist in „einigen Tagen“ zu rechnen.

Die Überbrückungshilfen II sollen verlängert und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessert werden. Diese Überbrückungshilfen III sollen ab Dezember/Januar beispielweise von der Kultur- und Veranstaltungsbranche und den Soloselbstständigen abrufbar sein.

www.bmwi.de


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat verschiedene Informationen zu den aktuell wichtigsten Themen für Unternehmen zusammengestellt:
www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html 

 

Die Bundesregierung spannt einen weiteren umfassenden Schutzschirm für den Mittelstand angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise. KfW-Schnellkredite für den Mittelstand (ab 11 Beschäftigten) bieten eine Haftungsfreistellung von 100% durch eine Garantie des Bundes. Eine weitere Risikoprüfung entfällt.

www.bmwi.de

Anträge für die Überbrückungshilfe können auf der Antragsplattform des Bundes unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Ein Antrag auf Überbrückungshilfe kann nur über einen prüfenden Dritten (Steuerberater und Steuerberaterinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüferinnen, vereidigte Buchprüfer und vereidigte Buchprüferinnen oder Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen) gestellt werden.

Unter dem Link https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html finden Sie alle Informationen zu den Unterstützungsprogrammen des Bundes, wie Überbrückungshilfe I-III, November- und Dezemberhilfe sowie der neu aufgelegten Neustarthilfe für Soloselbstständige in allen Wirtschaftszweigen. Mit der Neustarthilfe sollen die Soloselbständigen finanziell unterstützt werden, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 coronabedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Eine Antragstellung ist bis 31. August 2021 möglich.

Soloselbstständige, die die einmalige Neustarthilfe beantragen, können selber ihre Anträge direkt stellen unter

https://direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

und benötigen dazu ein ELSTER-Zertifikat.

Die coronabedingten Schließungen und Beschränkungen dauern in einigen Branchen weiter an. Die Bundesregierung 
verlängert deshalb die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 31. Dezember 2021 als Überbrückungshilfe III PlusDie Neustarthilfe wird ebenfalls bis zum 31. Dezember 2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt.

Das Land ergänzt die Überbrückungshilfe des Bundes auch in ihrer vierten Phase – der „Überbrückungshilfe III Plus“ - mit dem bewährten fiktiven Unternehmerlohn. Details finden Sie hier:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/landesregierung-verlaengert-fiktiven-unternehmerlohn-bis-ende-september/

Die Antragsfrist für die November- und Dezemberhilfe wurde jeweils verlängert bis zum 30.04.2021.

Alle Informationen finden Sie im folgenden Überblick unter:
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

 

Ab sofort können die Härtefallhilfen des Landes beantragt werden. Damit kann nun auch Unternehmen und Selbständigen geholfen werden, die in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, aber trotz aller Verbesserungen und Ausweitungen keinen Zugang zu einem bestehenden Hilfsprogramm haben.

Die Härtefallhilfen orientieren sich in ihrer Höhe grundsätzlich an den förderfähigen Fixkosten der Überbrückungshilfe III des Bundes und sollen im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Auch die Unterstützung im Rahmen der Härtefallhilfen ist dabei an beihilferechtliche Grundlagen gebunden.

Anträge auf Härtefallhilfe können über die gemeinsame Antragsplattform der Länder gestellt werden. Dabei muss dargestellt werden, inwieweit eine Existenzbedrohung des Unternehmens vorliegt, jedoch kein anderes, bestehendes Hilfsprogramm des Bundes, des Landes oder der Kommune in Anspruch genommen werden kann. Eine vom Land Baden-Württemberg berufene Härtefallkommission begutachtet jeden Antrag individuell und entscheidet über die Gewährung der Unterstützung. Die Kommission besteht aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern der Branchen Handel, Gastgewerbe/Tourismus, Dienstleistungen, Handwerk und der Freien Berufe.

Anträge können für einen Zeitraum zwischen November 2020 und September 2021 gestellt werden. Der Antrag wird im Namen des Antragstellenden durch prüfende Dritte über das elektronische Antragsformular gestellt auf:
www.haertefallhilfen.de

Die Antragsfrist der Härtefallhilfen endet am 31. Oktober 2021.

Härtefallhilfe in BW:
www.haertefallhilfen.de/HSF/Redaktion/DE/Dossiers/baden-wuerttemberg.html

Weitere Informationen unter:
www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/haertefallhilfen-des-landes-koennen-ab-sofort-beantragt-werden-1/

Für betroffene Vereine bieten Bund und Land verschiedene Hilfsprogramme an.

Corona-Hilfsprogramme für Vereine

Für die Anzeige und allgemeine Fragen zum Kurzarbeitergeld steht die Agentur für Arbeit zur Verfügung.
Arbeitgeber-Hotline: 0800 4 555520 oder per Mail Singen.Arbeitgeber(at)arbeitsagentur.de
Am besten kontaktieren Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner.

Die Anzeige einer Kurzarbeit nehmen Sie wie folgt vor:
www.arbeitsagentur.de -- Unternehmer - Kurzarbeitergeld
Dort unter Downloads : Anzeige über Arbeitsausfall ausdrucken
Diese Anzeige über Arbeitsausfall über Fax oder E-Mail an den operativen Service senden
FAX: 0751/805 775 E-Mail: Ulm.031-OS(at)arbeitsagentur.de 
Unternehmen bekommt dann innerhalb von 5-6 Arbeitstagen einen Rückruf von der auszahlenden Stelle

Bei Online Beantragung von Kurzarbeitergeld benötigen Sie im 1. Schritt Zugangsdaten, diese erhalten Sie über die Hotline Arbeitgeberservice 0800 4 555520 oder durch Ihren persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeberservice.

Bitte reichen Sie Ihre Anzeige zur Kurzarbeit nur einmal ein!

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) beginnt schrittweise mit den Abschlussprüfungen bei Betrieben, die länger als drei Monate nicht mehr in Kurzarbeit sind.
Die entsprechende Information der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg finden Sie hier 


Weitere Informationen der Arbeitsagentur

www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall
 

Neuer Service für Arbeitgeber: Kurzarbeitergeld per App

Ab sofort kann die Anzeige von Kurzarbeit sowie der Antrag auf Kurzarbeitergeld noch einfacher mit einer neuen App der Bundesagentur für Arbeit eingereicht werden. Unter dem Namen „Kurzarbeit App“ steht sie in den App-Stores von Apple und Google zur Verfügung. Mit der App können ohne vorherige Anmeldung die Unterlagen zu KuG-Anzeigen und -Anträgen per Smartphone-Kamera einscannt, hochgeladen und per E-Mail an die Agentur für Arbeit versendet werden
Pressemitteilung: "Neuer Service für Arbeitgeber: Kurzarbeitergeld per App"
 

Sozialschutzpaket II

Pressemitteilung: "Arbeitnehmer erhalten weitere Unterstützung"
 

Übersicht über alle aktuellen Regelungen zum Kurzarbeitergeld

PDF zum Download
www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/

 

Es ist wichtig, dass alle Menschen zuverlässige Informationen über die COVID-19-Pandemie in einer Sprache bekommen, die sie gut verstehen können. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration hat dazu eine umfassende Webseite zusammengestellt, die in den häufigsten in Deutschland gesprochenen Sprachen verfügbar ist:

www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus/

Bitte leiten Sie gerne unsere Informationen an Ihre ausländischen Mitarbeiter weiter.

Der Singener Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26. Mai einstimmig beschlossen, die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie für das Jahr 2020 sowie die Sondernutzungsgebühren für Außenanlagen im Außenbereich von Einzelhandelsgeschäften für das Jahr 2020 zu erlassen. Bemessungsgrundlage ist das Jahr 2019, ein Antrag muss wie in den vergangenen Jahren gestellt werden. OB Bernd Häusler will mit diesem Vorschlag ein Stück Entlastung für die Gastronomen und Einzelhändler schaffen, die aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftlich sehr anspruchsvolle Liquiditätsengpässe geraten sind.

Sowohl der Einzelhandel als auch die Gastronomen tragen in sehr starkem Maße zu einer lebendigen und lebenswerten Stadt bei. Trotz der Öffnung der Geschäfte und Gastronomien ist nach wie vor in den unterschiedlichen Branchen ein verhaltenes Konsum- und Kaufverhalten zu spüren. Dies zeigen auch die Rückmeldungen aus Kontakten zu den Unternehmern und Befragungen von Singen aktiv Standortmarketing, der iG Singen Süd sowie der Wirtschaftsförderung.

Mit dem Erlass der Sondernutzung setzt der Gemeinderat ein Zeichen im Rahmen seiner wirtschaftsfördernden Möglichkeiten für die Singener Betriebe. Leider kann mit diesem Erlass nicht allen direkt geholfen werden. Der Erlass kann nur dort entlasten, wofür die Stadt auch zuständig ist. Biergärten, die auf eigenen Flächen sind, müssen keine Sondernutzung zahlen und deshalb kann dort auch nichts erlassen werden. Das kann zu Unverständnis führen, ist aber leider nicht anders handhabbar.

Angebote der Finanzämter

Die Finanzämter bieten Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus an.

Die Finanzministerien der Länder haben sich am 12. März 2021 darauf verständigt, die Möglichkeiten vereinfachter Stundungsanträge für von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen bis 30. Juni 2021 zu verlängern.

www.finanzamt-bw.fv-bwl.de

 

Steuerliches Hilfsangebot der Stadt Singen für Gewerbetreibende

Oberbürgermeister Bernd Häusler erklärt dazu:
In Zeiten wie diesen ist unsere Solidarität gefordert. Wir wollen deshalb den Firmen und Betrieben in unserer Stadt schnell und unkompliziert helfen, damit sie nicht in Liquiditätsnöte geraten. Unternehmen und Gewerbetreibende können bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten infolge der Corona-Pandemie verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Abteilung Haushalt und Abgaben beanspruchen.

Gewerbesteuerpflichtige Unternehmen können, wenn sich Gewinneinbrüche abzeichnen, Anträge auf Absenkung der Gewerbesteuervorauszahlungen stellen.

Darüber hinaus besteht bei allen Steuern, die von der Stadt Singen erhoben werden, die Möglichkeit, einen Antrag auf Stundung (Ratenzahlung oder Zahlungsaufschub) zu stellen.
Wenn die Stundung der Vermeidung von Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Pandemie dient, wird auf die Festsetzung von Stundungszinsen verzichtet. 

Ein entsprechender Antrag (formlos mit kurzer Begründung) ist jedoch erforderlich. Dieser ist zu richten an:
finanzen(at)singen.de.

Bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen besteht für betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende die Möglichkeit, einen Antrag auf Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen zu stellen. Dieser ist ebenfalls formlos mit kurzer Begründung direkt zu richten an:
vollstreckung(at)singen.de .

Die Industrie- und Handelskammer Konstanz (IHK) und die Handwerkskammer Konstanz (HWK) haben auf Ihren Seiten umfangreiche Informationen für Unternehmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus bereitgestellt:

IHK:

https://www.konstanz.ihk.de/servicemarken/corona
www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus

 

HWK:

www.hwk-konstanz.de

 

Handelsverband:

Eine umfangreiche Übersicht über verschiedene Themen, die nicht nur den Handel betreffen, bieten auch der Handelsverband Baden-Württemberg und der Handelsverband Deutschland.
www.bw.handel-scout.de
www.einzelhandel.de/coronavirus 
www.fördermittel-handel.de

Auch in der Vierländerregion Bodensee werden immer mehr Hilfsmaßnahmen und Unterstützungsangebote aufgebaut. Auf den Seiten des Bodenseezentrum Innovation 4.0 finden Sie einen Überblick über Anlaufstellen und Hilfsangebote für Unternehmen, Arbeitnehmer und Privatpersonen.

Die Besonderheit: Die Hilfen sind nach den vier Ländern der Bodenseeregion (D – CH – AT – LI) sortiert und ermöglichen eine zielgenaue Suche. Durch länderübergreifende Kooperationen und internationale Zusammenarbeit einzelner Unternehmen, z.B. auch mit Netzwerken oder Wissenschaftlern, sind die jeweiligen Bestimmungen und Angebote für alle Beteiligten in der Bodenseeregion relevant. Gerade für die vielen im Bodenseeraum tätigen kleineren und mittleren Unternehmen ist es von großem Vorteil, auf einen Blick die jeweiligen Regelungen in der Nachbarregion zu erkennen: Zum Beispiel über Quarantänevorschriften bei Montagetätigkeiten oder Hygienevorschriften bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen. Die Übersicht zu den Corona-Hilfen wird fortlaufend aktualisiert und erweitert.

bzi40.eu/informationen/corona-hilfen

Die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne wurde am 13. Mai von der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes abgelöst.
Das Land Baden-Württemberg hat daraufhin die „Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne“ aufgehoben. Damit gelten bundesweit einheitliche Regelungen für die Ein- und Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland. 

Hier die Coronavirus-Einreiseverordnung 

Dies bedeutet bei uns in der Grenzregion insbesondere: Der quarantänefreie Grenzverkehr ist in beide Richtungen 24 Stunden lang wieder unabhängig vom Zweck des Grenzübertritts möglich, d.h. auch wieder zum Einkaufen und zu touristischen Zwecken.

Weitere Informationen

Weitere detaillierte Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Kammern und des Schweizer Staatsministeriums für Migration:

IHK Hochrhein-Bodensee

Handwerkskammer Konstanz

Schweizer Internetseite des Staatsministeriums für Migration SEM

Handelskammer Deutschland-Schweiz

Für international tätige Unternehmen bietet die IHK Hochrhein-Bodensee aktuelle Informationen zu den Themen Internationaler Warenverkehr und Auslandsentsendung von Mitarbeitern:

www.konstanz.ihk.de

Kontaktstelle für die Wirtschaft

Das Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Stuttgart eine Kontaktstelle für die Wirtschaft zur Unterstützung bei Lieferketten-Problemen mit Blick auf die Corana-Krise eingerichtet.

"Nach mehreren Wochen des Stillstands in den Werken der Automobilindustrie und anderen Branchen startet derzeit der schrittweise Wiederanlauf der Produktion. Damit rücken die internationalen Lieferketten in den Fokus, die mit der Corona-Pandemie nahezu zum Erliegen kamen. Zu wesentlichen Hemmnissen für ein reibungsloses Hochfahren der Produktion zählen vor allem Probleme beim grenzüberschreitenden Warenaustausch, bei der Handlungsfähigkeit von Zulieferbetrieben, die in Liquiditätsengpässe geraten sind, und bei der Bereitstellung ausreichender Logistikkapazitäten, wie etwa im Bereich der Luftfracht."

Pressemitteilung "Kontaktstelle für die Sicherung von Lieferketten eingerichtet"

Die gemeinsame Kontaktstelle soll Unternehmen bei der Wiederherstellung von sicheren internationalen Lieferketten unterstützen. Sie wird für verschiedenste Problemstellungen kompetente Ansprechpartner und Hilfestellungen für zeitnahe Lösungen vermitteln.

Für konkrete Fragen aus der Wirtschaft steht die IHK Stuttgart unter der Mail-Adresse
kontaktstelle-lieferketten(at)stuttgart.ihk.de zur Verfügung.

Im Wirtschaftsministerium ist für allgemeine Anfragen ab sofort die Mail-Adresse
kontaktstelle-lieferketten(at)wm.bwl.de erreichbar.

Das Projekt „global verantwortlich BW – Lieferketten nachhaltig gestalten“ richtet sich an mittelständische Unternehmen, die ein verantwortungsvolles Wertschöpfungs- und Lieferkettenmanagement im globalen Wettbewerbsumfeld entwickeln und umsetzen wollen. Im Fokus des Angebots stehen Informationsveranstaltungen, vertiefende Workshops sowie ein Online-Leitfaden.

Weitere Infos 

Für Betriebe aus den Bereichen Gastronomie und Tourismus stehen detaillierte Informationen auf den Internet-Seiten folgender Institutionen zur Verfügung:

Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes

Dehoga Bundesverband

Deutscher Tourismusverband

Am 2. Februar ist das "Tourismusfinanzierungsprogramm plus" gestartet. Dieses Programm ist eine Ergänzung bereits bestehender Förderprogramme der Landesregierung und soll helfen, in Gastronomie und Tourismus die Grundlagen für einen erfolgreichen Neustart nach den coronabedingten Einschränkungen zu legen.

www.baden-wuerttemberg.de: Pressemitteilung "Neues Förderprogramm für Gastronomie und Tourismus"
 

Kredit in Kombination mit Tilgungszuschuss

Mit dem neuen Tourismusfinanzierungsprogramm plus bietet die L-Bank künftig einen Kredit in Kombination mit einem Tilgungszuschuss in Höhe von maximal 25 Prozent beziehungsweise bis zu 200.000 Euro an.

Mit den Förderdarlehen der Tourismusfinanzierung plus sollen die Investitionskraft und die Wettbewerbsfähigkeit des Gastgewerbes in allen Raumkategorien des Landes gestärkt werden. Tourismusbetriebe, wie zum Beispiel Hotels, Gaststätten, Campingplätze in privater Trägerschaft und gewerblich genutzte Ferienwohnungen, können von den langfristig vergünstigten Förderdarlehen in Kombination mit einem sehr attraktiven Tilgungszuschuss profitieren. Unterstützung für moderne und innovative Gastgewerbebetriebe, die sowohl in ihrer Attraktivität und ihrem Speisen- und Beherbergungsangebot als auch bei der Digitalisierung den aktuellen Anforderungen der Gäste entsprechen und investieren wollen.

Dokumente und Formulare der L-Bank:
www.l-bank.de/produkte/wirtschaftsfoerderung/tourismusfinanzierung.html

Finanziert werden können:

  • Erweiterung oder Modernisierung bestehender Betriebe
  • Betriebsübernahmen mit anschließender Umgestaltung
  • Investitionskosten für Grundstück, Gebäude, Baumaßnahmen, Außenanlagen, Einrichtung, Fahrzeuge, Übernahmepreis für das Unternehmen

Nicht finanziert werden können:

  • Vorhaben außerhalb Baden-Württembergs
  • Betriebsmittel und Warenlager
  • Wohnwirtschaftliche Vorhaben

Das Land führt die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe (Stabilisierungshilfe II) als zusätzliches Existenzsicherungsprogramm fort. Damit können Gastronomen und Hoteliers aus Baden-Württemberg erneut dringend notwendige Hilfen beantragen. Das Land bringt damit das bewährte Instrument der Stabilisierungshilfe, mit der im Jahr 2020 über 4.400 Betriebe des Gastgewerbes unterstützt werden konnten, mit angepassten Förderkonditionen zum Einsatz. Die Stabilisierungshilfe II wird denjenigen Betrieben des schwer betroffenen Gastgewerbes zur Verfügung stehen, deren Fortbestand mit der Überbrückungshilfe III nicht gewährleistet werden kann. Anträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie hier:
wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/stabilisierungshilfe-corona-fuer-das-hotel-und-gaststaettengewerbe/

Der Ministerrat hat der vom Sozialministerium erarbeiteten, aktualisierten SARS-CoV-2-Teststrategie Baden-Württemberg zugestimmt. Die Strategie sieht neben der Testung von Menschen mit entsprechenden Symptomen unter anderem Testungen mittels Antigen-Schnelltest vor allem in Alten- und Pflegeeinrichtungen vor.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem folgenden Link

Kostenlose verdachtsabhängige Antigen-Schnelltests und PCR-Tests sind für verschiedene Bereiche geplant. Wo dies im Einzelnen vorgesehen ist, erfahren Sie in den folgenden Übersichten 

Neue Corona Teststrategie für BW - kostenlose PCR-Tests

Neue Corona Teststrategie für BW - kostenlose Antigen-Schnelltests

In Singen bestehen verschiedene Möglichkeiten, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Erfahren Sie, wo sich die Testzentren befinden und zu welchen Zeiten dort getestet wird.

Übersicht der Testzentren

 

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie.

Ausführliche Informationen sowie Anträge erhalten Sie unter ifsg-online.de

  • Arbeitnehmer*innen, Selbstständige und Freiberufler*innen, die von Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen sind.
  • Berufstätige Eltern und Pflegeeltern von betreuungsbedürftigen Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind und deren Schulen oder Kindertagesstätten geschlossen wurden.
  • Arbeitgeber, die ihren Arbeitnehmer*innen (für längstens sechs Wochen) die Entschädigung auszahlen.

Quarantäne bedeutet, dass Sie das Haus nicht mehr verlassen dürfen – auch nicht, um Besorgungen des täglichen Bedarfs oder sonstige Erledigungen zu machen. Die Quarantäne muss von einer zuständigen Behörde, wie dem Ordnungsamt oder dem Gesundheitsamt, angeordnet sein, damit Sie eine Entschädigung erhalten können. Eine freiwillige Quarantäne oder eine Quarantäne aufgrund von Empfehlungen gehören nicht dazu.

Bei einem Tätigkeitsverbot wird einzelnen Personen durch behördliche Anordnung untersagt, eine bestimmte Tätigkeit für einen vorübergehenden Zeitraum auszuüben. Die Entschädigung des Verdienstausfalls wird auch bei diesem sogenannten Tätigkeitsverbot gewährt, wenn Sie keine Möglichkeit haben, mit einer anderen Tätigkeit Ihren Verdienstausfall auszugleichen.

Die angeordneten Schließungen von Geschäften, Betrieben, Freizeiteinrichtungen, Sportstudios, Friseuren oder die Untersagung von Veranstaltungen sind kein Tätigkeitsverbot im Sinne des Gesetzes.

Regierungspräsidium Freiburg
Kaiser-Joseph-Straße 167
79098 Freiburg
Tel. 0761 208 4600
Entschaedigung-ifsg(at)rpf.bwl.de
www.rp.baden-wuerttemberg.de/rpf

In der aktuellen Krise sind viele Kooperationsbörsen entstanden, die in verschiedenen Bereichen Akteure zusammenbringen, um aktuelle Probleme gemeinsam zu lösen und Kapazitäten in strategisch wichtigen Bereichen zu bündeln.

Die Bodensee Standort Marketing GmbH richtet einen digitalen Marktplatz für Unternehmen aus der Vierländerregion Bodensee ein. Auf der neuen Kooperationsplattform können Unternehmen kostenlos Angebote und Gesuche einstellen, wodurch auch die Region weiter zusammenwächst.
b2b.standort-guide-bodensee.com

Südwesttextil www.suedwesttextil.de , ein Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie, hat eine Börse eingerichtet, um in der aktuellen Situation mitzuhelfen, dass genügend Schutzausrüstung (insbesondere Schutzmasken) zur Bekämpfung von COVID-19 zur Verfügung gestellt werden kann. Wenn Sie Ihre Kompetenz, Produktionskapazitäten oder ähnliches einbringen wollen, dann melden Sie sich bitte: www.place2tex.com/place2tex/corona-produkte . Dort finden Sie auch ein Verzeichnis von bereits teilnehmenden Unternehmen.

Die BIOPRO Baden-Württemberg hat im Auftrag des Wirtschaftsministeriums eine „Coronavirus-Kooperationsbörse“ aufgestellt, auf der sich Unternehmen und Forschungsinstitute mit ihren Kompetenzen zur Bewältigung von Problemstellungen durch die Infektionswelle einbringen können. Auf dieser Austauschplattform können Sie Kooperationspartner finden oder Expertenwissen, Technologien oder Produktionskapazitäten bereitstellen.

www.gesundheitsindustrie-bw.de/standort/Coronavirus-Krisenmanagement/Corona-Kooperationsbörse

Der Maschinenring Deutschland startet auf Initiative des Maschinenrings Tettnang und der Bodensee-Bauern, eine bundesweite Jobbörse für Erntehelfer. Unter www.daslandhilft.de können sich Bürgerinnen und Bürger melden, die den Bauern unter die Arme greifen wollen. Der große Zuspruch, den die Landwirtschaft schon jetzt aus der Bevölkerung bekommt, ist großartig. Die Produktion heimischer Lebensmittel ist wichtiger denn je. Nähere Informationen zur neuen Plattform des Maschinenrings finden Sie unter www.daslandhilft.de.

Der Vordruck für eine möglicherweise notwendige Pendlerbescheinigung für Saisonarbeitskräfte steht auf den Internetseiten der Bundespolizei zum Download zur Verfügung.

Weitergehende wichtige Hinweise zu Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen finden sich auf den Internetseiten des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Die Matching-Plattform Schutzausrüstung (MAPS) vom Bundeswirtschaftsministerium stellt Unternehmen, öffentlichen Stellen und weiteren Einrichtungen verlässliche Informationen zum Bezug von zertifizierten Masken und Meltblown-Vliesstoff zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/Schutzausruestung/maps.html

Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg hat eine Corona-Beratungshotline für Kreativschaffende eingerichtet. Von Montag bis Freitag sind von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr Expertinnen und Experten erreichbar, die aktuelle Fragen rund um Unterstützungsleistungen während der Corona-Krise beantworten. Nähere Informationen finden Sie unter www.baden-wuerttemberg.de.

Außerdem bietet die MFG Baden-Württemberg auf ihrer Website einen Überblick mit Informationen zur Unterstützung für Kultur- und Kreativschaffende während der Corona-Krise: www.kreativ.mfg.de/service/corona-krise

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung für Unternehmen und ihre Beschäftigten wurde bis zum 24. November verlängert und ergänzt.

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung enthält neu

  • die Verpflichtung der Arbeitgeber, Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren
  • die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen
  • sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung von Impfangeboten freizustellen.

 

Ansonsten gelten die bestehenden Arbeitsschutzregeln fort:

  • Betriebliche Hygienepläne sind wie bisher zu erstellen und zu aktualisieren, umzusetzen sowie in geeigneter Weise zugänglich zu machen. Dazu sind weiterhin die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln und die branchenbezogenen Praxishilfen der Unfallversicherungsträger heranzuziehen.
  • Arbeitgeber bleiben verpflichtet, in ihren Betrieben mindestens zweimal pro Woche für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Präsenz die Möglichkeit für Schnell- oder Selbsttests anzubieten.
  • Der Arbeitgeber kann den Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten bei der Festlegung der erforderlichen Schutzmaßnahmen berücksichtigen, eine entsprechende Auskunftspflicht der Beschäftigten besteht jedoch nicht.
  • Betriebsbedingte Kontakte und die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen müssen weiterhin auf das notwendige Minimum reduziert bleiben. Dazu kann auch Homeoffice einen wichtigen Beitrag leisten.
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, wo andere Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz gewähren.
  • Auch während der Pausenzeiten und in Pausenbereichen muss der Infektionsschutz gewährleistet bleiben.

Die Änderungen treten am 10. September 2021 in Kraft.

Weitere Informationen 

(Stand: 16. September 2021)

Falls Sie darüber hinaus gehende Fragen haben, stehen Ihnen Singen aktiv und die Wirtschaftsförderung gerne wie gewohnt per Telefon und E-Mail zur Verfügung.